Betreuungsgeld Schleswig-Holstein

Für das Betreuungsgeld Schleswig-Holstein liegt die Zuständigkeit der Anträge beim Landesamt für soziale Dienste. Die Anträge auf Betreuungsgeld werden je nach Bundesland von verschiedenen Zuständigkeitsbereichen bearbeitet.

In Schleswig-Holstern handelt es sich dabei in der Regel um das Landesfamilienbüro der jeweiligen Wohnsitzregion.

Betreuungsgeld Schleswig-Holstein

Betreuungsgeld Schleswig-Holstein Antrag

Hier finden Sie alle wichtigen Formulare für das Betreuungsgeld in Schleswig-Holstein zum downloaden.

Achtung! Mit Urteil vom 21. Juli 2015 (1 BvF 2/13) hat das Bundesverfassungsgericht das Gesetz zur Einführung eines Betreuungsgeldes für nichtig erklärt. Damit sind auch die anspruchsbegründenden Rechtsgrundlagen im Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz (BEEG) rückwirkend entfallen. Es gibt daher keine gesetzliche Grundlage für ein Verwaltungsverfahren mehr. Antragsunterlagen werden vom Landesamt für soziale Dienste Schleswig-Holstein nicht mehr zur Verfügung gestellt.

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Antragsstelle

Kreis Dithmarschen, Nordfriesland,
Pinneberg, Steinburg
Neue Anlage 9
25746 Heide
Telefon: 0481 696-0
Fax: 0481 696-199
E-Mail: post.hei@lasd.landsh.de

Kreis Herzogtum Lauenburg,
Ostholstein, Stormarn, Stadt Lübeck
Große Burgstraße 4
23552 Lübeck
Telefon: 0451 1406-0
Fax: 0451 1406-499
E-Mail: post.hl@lasd.landsh.de

Kreis Plön, Städte Kiel
und Neumünster
Gartenstraße 7
24103 Kiel
Telefon: 0431 9827-0
Fax: 0431 9827-2515
E-Mail: post.ki@lasd.landsh.de

Kreis Rendsbur-Eckernförde,
Schleswig-Flensburg, Stadt Flensburg
Seminarweg 6
24837 Schleswig
Telefon: 04621 806-0
Fax: 04621 29583
E-Mail: post.sl@lasd.landsh.de

Zentrale
Steinmetzstraße 1-11
24534 Neumünster
Telefon: 04321 913-5
Fax: 04321 13338
E-Mail: post.nms@lasd.landsh.de

Weitere Informationen finden Sie beim Landesamt für soziale Dienste Schleswig-Holstein.

Hinweise

Über das Betreuungsgeld

Das Betreuungsgeld ist eine Leistung, die sich im Regelfall direkt an die Zahlung des Elterngeldes anschließt. Die Höhe des Betreuungsgeldes beträgt aktuell 150 Euro pro Kind. Die Leistung richtet sich an Familien, die bisher keine staatlich geförderten Betreuungsangebote für den Nachwuchs in Anspruch nehmen.

Das Betreuungsgeld ist unabhängig von der Berufstätigkeit der Eltern. Auch das Einkommen spielt zunächst keine Rolle, solange die Summe des jährlichen Einkommens der Eltern unter der jährlichen Grenze von 500.000 Euro liegt. Für alleinerziehende Elternteile gilt dementsprechend eine Summe von 250.000 Euro pro Jahr als Einkommensgrenze.

Ganz wichtig ist, dass für das Kind kein staatliches Betreuungsangebot in Anspruch genommen wird und das Kind nach dem Stichtag des 31.07.2012 geboren ist. Das Betreuungsgeld wird auf Sozialleistungen wie das Arbeitslosengeld II und den Kinderzuschlag angerechnet. Soziale Leistungen, die einkommensabhängig sind, werden hingegen nicht angerechnet. Unter diese fallen zum Beispiel BAfÖG-Leistungen oder durch die Kommune gezahltes Wohngeld für Geringverdiener.

Das Betreuungsgeld wird insgesamt für maximal 22 Lebensmonate des Kindes gezahlt. In der Regel ist dies bis zum 36. Lebensmonat, sofern das Elterngeld zuvor über alle zustehenden Monate in vollem Umfang bezogen worden ist. Eltern haben darauf zu achten, dass die Anspruchsvoraussetzungen über alle Monate, in denen das Betreuungsgeld gezahlt wird, vorliegen.

Bevor der Eintrag eingereicht wird, ist sicherzustellen, dass der Antrag auf der letzten Seite von beiden Elternteilen unterschrieben ist. Die Auszahlung erfolgt anschließend monatlich auf das Konto eines der Antragsteller bzw. auf ein Konto auf das zumindest einer der Antragsteller Zugriff hat.

Bildquelle:
Bild oben: © panthermedia.net / Juergen Priewe

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