Betreuungsgeld Sachsen

Die Beantragung des Betreuungsgeldes Sachsen erfolgt, genau wie beim Elterngeld, in der zuständigen Elterngeldstelle des jeweiligen Landkreises oder der Kreisfreien Städte.

 

Betreuungsgeld Sachsen

Betreuungsgeld Sachsen Antrag

Hier finden Sie alle wichtigen Formulare für das Betreuungsgeld in Sachsen zum downloaden.

pdficon_large  Betreuungsgeld Antrag Sachsen

pdficon_large  Infoblatt Sachsen

Antragsstellen

Hier finden Sie ein PDF, wo Sie alle Betreuungsgeldstellen finden können.

pdficon_large  Anschriften Elterngeldstellen Sachsen

Weitere Informationen finden Sie beim offiziellen Portal von Sachsen.

Hinweise

Über das Betreuungsgeld

Eltern im Landkreis Sachsen können künftig staatliche Unterstützung in Form von Betreuungsgeld beanspruchen. Ab dem 01. August 2013 tritt für alle Geburten ab dem 01. August 2012 das Betreuungsgeld in Kraft. Demnach können Eltern deren Kinder nach dem 31. Juli 2012 geboren wurden, ab 01. August 2013 unter bestimmten Voraussetzungen ein Betreuungsgeld erhalten. Der Rechtsanspruch auf einen Kita- Platz besteht weiterhin.

Innerhalb des ersten Jahres beträgt das Betreuungsgeld zunächst 100 € monatlich. Ab dem 01. August 2014 erhöht sich die Leistung auf 150 € monatlich.

Die Einführung des Betreuungsgeldes eröffnet Familien mit kleinen Kindern mehr Entscheidungsspielraum, ob sie ihr Kind selbst betreuen oder einen Betreuungsplatz in einem öffentlich geförderten Angebot nutzen.

Der Bezug von Betreuungsgeld ist ab dem Ende des Erhaltes des Bundeselterngeldes über eine Zeitdauer von maximal 22 Lebensmonaten möglich. Es ist vorgesehen, dass sich die Bezugszeit nahtlos an die vierzehnmonatige Bezugszeit für das Elterngeld anschließt, da die beiden Gelder, bis auf wenige Ausnahmen, nicht zeitgleich beansprucht werden können. Da das Betreuungsgeld anderen Voraussetzungen als das einkommensabhängige und mit abweichender Bezugsdauer gewährte Landeserziehungsgeld unterliegt,können diese Leistungen unabhängig voneinander und parallel bezogen werden.

Unterstützung erfahren Eltern nur dann, wenn sie ihr Kind individuell zu Hause betreuen und keine Hilfe durch eine Tagesmutter oder einen Platz in einer Kindertagesstätte in Anspruch nehmen. Ob die Eltern zu diesem Zeitpunkt wieder berufstätig sind und die Kinderbetreuung von einer anderen privaten Person (wie zum Beispiel den Großeltern) übernommen wird, ist nicht relevant. Das heißt, dass die Auszahlung unabhängig davon erfolgt, in welchem Umfang die Eltern erwerbstätig sind. Eine Vollzeiterwerbstätigkeit stellt somit kein Ausschlusskriterium dar.

Der Zahlungsstrom wird als eine vorrangige Leistung bei Sozialhilfe, beim Arbeitslosengeld II und beim Kinderzuschlag angerechnet. Im Falle von Arbeitslosengeld I und BAföG wird das Betreuungsgeld erst ab einem monatlichen Betrag von 300 € und bei zwei und mehr Kindern beziehungsweise wenn Betreuungsgeld und Elterngeld gleichzeitig bezogen werden, für ein jüngeres Geschwisterkind angerechnet. Alleinerziehende, deren zu versteuerndes Einkommen im letzten Kalenderjahr vor der Geburt mehr als 250.000 € betrug und Elternpaare, die zusammen mehr als 500.000 € Gehalt zu versteuern hatten, haben keinen Anspruch auf den Bezug von Betreuungsgeld.

Bildquelle:
Bild oben: © panthermedia.net / Juergen Priewe

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