Betreuungsgeld Niedersachsen

Um das Betreuungsgeld Niedersachsen zu erhalten, müssen die Eltern bei den Betreuungsgeldstellen der kreisfreien Städte, der Region Hannover oder den Landkreisen ihren Antrag stellen. Dies ist auch in einigen kreisangehörigen Städten möglich.

Für Fragen oder Beschwerden steht das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Frauen, Familie, Gesundheit und Integration zur Verfügung.

Betreuungsgeld Niedersachsen

Betreuungsgeld Niedersachsen Antrag

Hier finden Sie alle wichtigen Formulare für das Betreuungsgeld in Niedersachsen zum downloaden.

pdficon_large Betreuungsgeld Antrag Niedersachsen

pdficon_large Infoblatt Niedersachsen

pdficon_large Bescheinigung Tageseinrichtung Niedersachsen

Antragsstellen

Beim Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung finden Sie die Antragsstellen und weitere Informationen.

Hinweise

Über das Betreuungsgeld

Seit dem 1. August 2013 erhielten Eltern monatlich 100 €, wenn sie keine Betreuung einer Tageseinrichtung für ihr Kind in Anspruch nahmen. Nun erhöht sich dieser Betrag auf 150 €. Dies gilt für Kinder, die nach dem 1. August 2012 geboren wurden.

Voraussetzungen für das Betreuungsgeld sind:

  • Die Erziehung und Betreuung des Kindes durch den Antragsteller
  • Gemeinsames Leben mit dem Kind im Haushalt
  • Wohnsitz oder Aufenthaltsort in der Bundesrepublik Deutschland
  • Das zu versteuernde Einkommen darf jährlich bei bis zu 500.000 Euro bei Ehepaaren, bzw. 250.000 Euro bei Alleinerziehenden liegen, allerdings muss kein Elternteil erwerbstätig sein
  • Der Antragsteller nimmt keine öffentlich geförderte Tageseinrichtung oder Ähnliches für sein Kind in Anspruch

Ändert sich die Betreuungssituation für das Kind, muss die Betreuungsgeldstelle unverzüglich darüber informiert werden. Geschieht dies nicht, ist dies eine Straftat und kann mit einem Bußgeld geahndet werden. Werden noch Zahlungen empfangen, ehe die Betreuungsgeldstelle informiert wird, kann dies zu späteren Rückzahlungsforderungen führen.

Grundsätzlich gilt, dass das Betreuungsgeld höchstens 22 Monate ausgezahlt wird und spätestens mit dem vollendeten 36. Lebensmonat endet. Möglich ist eine Zahlung ab dem ersten Tag des 15. Lebensmonats. Somit kann das Betreuungsgeld quasi als Verlängerung des Elterngelds angesehen werden. Jedoch muss bedacht werden, dass es nicht möglich ist, das Eltern- und Betreuungsgeld gleichzeitig zu beziehen. Wird das Elterngeld auf beide Partner verteilt, ist es möglich, das Betreuungsgeld bereits ab dem achten Lebensmonat zu erhalten, auch hier mit einer Höchstdauer von 22 Monaten.

Das Betreuungsgeld wird auf das ALG II, Sozialhilfe und Kinderzuschlag angerechnet; bei einem Bezug von ALG I oder BAföG werden Betreuungs- und Elterngeld allerdings bis zu einer Höhe von 300 Euro nicht als Einkommen angesehen. Vorgezogen werden kann diese Leistung, wenn die Eltern oder der alleinerziehende Elternteil vor der Geburt kein Einkommen hatte; Dann kann das Betreuungsgeld bereits ab dem 13. Lebensmonat gezahlt werden.

Bildquelle:
Bild oben: © panthermedia.net / Juergen Priewe

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