Betreuungsgeld Mecklenburg-Vorpommern

Für das Betreuungsgeld in Mecklenburg-Vorpommern ist das Landesamt für Gesundheit und Soziales zuständig. Die Anträge können Sie direkt hier herunterladen. Der Antrag muss dann in einer der zuständigen Stelllen abgegeben werden.

Betreuungsgeld Mecklenburg-Vorpommern

Betreuungsgeld Mecklenburg-Vorpommern Antrag

Hier finden Sie alle wichtigen Formulare für das Betreuungsgeld in Mecklenburg-Vorpommern zum downloaden.

pdficon_large  Betreuungsgeld Antrag Mecklenburg-Vorpommern

pdficon_large  Infoblatt Mecklenburg-Vorpommern

Antragsstellen

Neubrandenburg
Dezernat Neubrandenburg
Neustrelitzer Str. 120
17033 Neubrandenburg
Telefon: 0395 / 38059714
Fax: 0395 / 380059735
E-Mail: poststelle.va.nb@lagus.mv-regierung.de

Rostock
Dezernat Rostock
ErichSchlesingerStr. 35
18059 Rostock
Telefon: 0381 / 33159142
Fax: 0381 / 33159049
E-Mail: poststelle.va.hro@lagus.mv-regierung.de

Schwerin
Dezernat Schwerin
FriedrichEngelsStr. 47
19061 Schwerin
Telefon: 0385 / 3991118
Fax: 0385 / 3991105
E-Mail: poststelle.va.sn@lagus.mv-regierung.de

Stralsund
Dezernat Stralsund
Frankendamm 17
18439 Stralsund
Telefon: 03831 / 269759800
Fax: 03831 / 269759866
E-Mail: poststelle.va.hst@lagus.mv-regierung.de

Weitere Informationen finden Sie beim Landesamt für Gesundheit und Soziales Mecklenburg-Vorpommern.

Hinweise

Über das Betreuungsgeld

Nach der Geburt des Kindes wird zunächst das Elterngeld als finanzielle Unterstützung für die neuen Familien geleistet. Diese Leistung ist jedoch auf eine bestimmte Zeit begrenzt und kann maximal für die ersten 14 Lebensmonate des Kindes in Anspruch genommen werden.

Das Betreuungsgeld ist nicht an das Einkommen der Eltern gebunden, sofern gewisse Einkommensobergrenzen nicht überschritten werden. Für den Zeitpunkt der schriftlichen Antragstellung sollte unbedingt bedacht werden, dass das Elterngeld nur maximal 3 rückwirkend ab Zeitpunkt der Antragstellung gezahlt wird. Damit der Übergang der Zahlungen von Eltern- und Betreuungsgeld lückenlos ist, sollten etwaige Verzögerungen durch eine Bearbeitungszeit mit einkalkuliert werden.

Die Bedingungen und Anspruchsvoraussetzungen zum Betreuungsgeld werden vom Bund einheitlich für alle Länder geregelt. Anspruchsberechtigt ist das Elternteil eines jeden Kindes, das nach dem 31. Juli 2012 geboren ist. Gleichzeitig dürfen keine öffentlich geförderten Betreuungseinrichtungen in Anspruch genommen werden. Die Betreuung muss also familienintern oder über eine dritte private Instanz organisiert sein. Bis zum 31. Juli 2014 betrug die Höhe des Betreuungsgeldes 100 Euro. Seit dem 1. August 2014 wurden die Zahlungen angehoben und belaufen sich nun auf 150 Euro pro Monat und Kind. Das Betreuungsgeld wird für all diejenigen Leistungen angerechnet, die nach dem SGB II geleistet werden. Auf Leistungen, die einkommensabhängig sind, hat das Betreuungsgeld keine Auswirkungen. Zu diesen Leistungen gehören zum Beispiel das von den Ämtern gezahlte Wohngeld als Mietzuschuss oder finanzielle Leistungen zur Ausbildungsförderung.

Ist das Betreuungsgeld bewilligt, wird dieses für 22. Monate gezahlt. Es handelt sich also in der Regel um den Zeitraum zwischen dem 15. und dem 36. Lebensmonat des Kindes. Die Geldleistung ist von den Familien nicht zu versteuern.

Bildquelle:
Bild oben: © panthermedia.net / Juergen Priewe

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