Betreuungsgeld Hessen

Für das Betreuungsgeld Hessen sind die Ämter für Versorgung und Soziales für das Betreuungsgeld zuständig. Seit Beginn des Betreuungsgeldes im letzten Jahr, wurden in Hessen knapp 23.000 Anträge genehmigt.

 

Betreuungsgeld Hessen

Betreuungsgeld Hessen Antrag

Hier finden Sie alle wichtigen Formulare für das Betreuungsgeld in Hessen zum downloaden.

pdficon_large  Betreuungsgeld Antrag Hessen

pdficon_large  Infoblatt Hessen

pdficon_large  Anlage zu Feld 10 Bescheinigung Hessen

Antragsstellen

Darmstadt
Schottener Weg 3
64289 Darmstadt
Telefon: 06151 / 738-0 (Zentrale)
Fax: 06151 / 738 260
E-Mail: poststelle-vada@havs-dar.hessen.de

Frankfurt/Main
Walter-Möller- Platz 1
60439 Frankfurt/Main
Telefon: 069 / 1567–1 (Zentrale)
Fax: 069 / 1567 491
E-Mail: post@havs-fra.hessen.de

Fulda
Washingtonallee 2
36041 Fulda
Telefon: 0661 / 6207–0 (Zentrale)
Fax: 0661 / 6207 109
E-Mail: Postmaster@havs-ful.hessen.de

Gießen
Südanlage 14 a
35390 Gießen
Telefon: 0641 / 7936-501/-502
Fax: 0641 / 7936 505
E-Mail: Postmaster@havs-gie.hessen.de

Wiesbaden
Mainzer Straße 35 (Zugang Lessingstraße)
65185 Wiesbaden
Telefon: 0611 / 7157-0 (Zentrale)
Fax: 0611 / 327 644 888
E-Mail: poststelle@havs-wie.hessen.de

Kassel
Frankfurter Str. 84 a
34121 Kassel
Telefon: 0561 / 2099-0 (Zentrale)
Fax: 0561 / 2099 240
E-Mail: poststelle@havs-kas.hessen.de

Weitere Informationen finden Sie beim offiziellen Portal von Hessen.

Hinweise

Über das Betreuungsgeld

Wichtig neben einem möglichst vollständig ausgefüllten Antrag ist die abschließende Erklärung, die von beiden Elternteilen unterschrieben werden sollte. Nicht nur Eltern sondern auch Adoptiveltern steht es frei, das Betreuungsgeld in vollem Umfang in Anspruch zu nehmen. Das Betreuungsgeld unterstützt Eltern, die sich dafür entscheiden, keine staatlichen Betreuungsangebote bzw. staatlich geförderte Betreuungsmaßnahmen in Anspruch zu nehmen.

Der Hintergrund ist folgender: Seit dem Jahre 2013 besteht ein gesetzlicher Anspruch auf einen staatlichen Betreuungsplatz eines jeden Kindes. Schon lange bevor dieses Vorhaben in die Praxis umgesetzt wurde, galt es als offensichtlich, dass die staatlichen Betreuungsplätze nicht ausreichen würden, um allen Familien den gesetzlichen Betreuungsplatz für ihr Kind zu offerieren. Das Betreuungsgeld ist somit vielerorts ein kleines Trostpflaster für diejenigen, die aufgrund mangelnder Kapazitäten keine staatliche Betreuung in Anspruch nehmen können. Dabei gilt es als unbestritten, dass das Betreuungsgeld, was mittlerweile in seiner Höhe von ehemals 100 € auf 150 € aufgestockt worden ist, nicht im Ansatz dazu ausreichen kann, eine äquivalente private Betreuung für die Dauer eines ganzen Monats gewährleisten zu können.

Nicht nur diejenigen Eltern, die vor Ort keinen Betreuungsplatz zugewiesen bekommen, sondern auch Eltern, die sich bewusst gegen eine staatliche Betreuung entscheiden, haben natürlich Anspruch auf das Betreuungsgeld.

Das Betreuungsgeld kann aus formalrechtlichen Gründen erst dann in Anspruch genommen werden, wenn das Elterngeld vollständig bezogen worden ist. Dieses wird für die ersten 14 Lebensmonate des Kindes gewährt. Wer den Antrag auf Betreuungsgeld rechtzeitig einreicht, gewährleistet, dass der Übergang zwischen Elterngeld und Betreuungsgeld flüssig ist.

Das Betreuungsgeld wird für maximal 22 Lebensmonate gezahlt. Während des gesamten Bewilligungszeitraums müssen sämtliche Anspruchsvoraussetzungen in vollem Umfang gegeben sein. Das jährliche Einkommen des Vorjahres darf bei Alleinerziehenden die Grenze von 250.000 € nicht überschreiten. Bei Elternpaaren gilt eine Grenze von 500.000 €, die auf dem Steuerbescheid des Vorjahres nicht überschritten werden darf.

Bildquelle:
Bild oben: © panthermedia.net / Juergen Priewe

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