Betreuungsgeld Rheinland-Pfalz

Das Betreuungsgeld Rheinland-Pfalz wird bei den eigens dafür eingerichteten Betreuungsgeldstellen schriftlich beantragt.

Diese finden Sie in den Jugendämtern der jeweiligen Kreis- und Stadtverwaltungen.

Da Rheinland-Pfalz nach eigenen Angaben, entgegen der meisten anderen Bundesländer, keine Statistik bezüglich des Betreuungsgeldes führt, kann der tatsächliche Erfolg dieser Maßnahme leider nicht ermittelt werden.

Betreuungsgeld Rheinland-Pfalz

Betreuungsgeld Rheinland-Pfalz Antrag

Hier finden Sie alle wichtigen Formulare für das Betreuungsgeld in Rheinland-Pfalz zum downloaden.

pdficon_large  Betreuungsgeld Antrag Rheinland Pfalz

pdficon_large  Infoblatt Rheinland Pfalz

pdficon_large  Bestätigung Betreuungsplatz Rheinland Pfalz

pdficon_large  Erklärung Einkommsgrenze Rheinland Pfalz

Antragsstellen

Hier finden Sie ein PDF, wo Sie alle Betreuungsgeldstellen finden können.

pdficon_large  Betreuungsgeldstellen Rheinland-Pfalz

Weitere Informationen finden Sie beim Ministerium für Integration, Familie, Kinder, Jugend und Frauen von Rheinland Pfalz.

Hinweise

Über das Betreuungsgeld

Das Betreuungsgeld stellt für Familien eine finanzielle Hilfe im Anschluss an das Elterngeld dar, da letzteres nur im ersten Lebensjahr nach der Geburt eines Kindes gezahlt wird. In vielen Regionen in Rheinland-Pfalz, Deutschlands Vorzeigeland in Sachen Kinderbetreuung, ist die anschließende Versorgung mit Kindergartenplätzen zwar meist ausreichend, jedoch will nicht jeder sein Kind bereits ab dem ersten Geburtstag fremd betreuen lassen.

Gewährt wird das Betreuungsgeld für Kleinkinder die ab 1. August 2012 geboren sind. Diese müssen mindestens 15 Monate alt sein; Hintergrund hierzu ist, dass der maximal mögliche Elterngeldanspruch, der bei einer Teilung der Elternzeit zwischen Mutter und Vater 14 Monate beträgt, abgegolten sein muss. Die höchst mögliche Bezugsdauer des Betreuungsgeldes beträgt damit 22 Monate. Wollen sich Mutter und Vater das Betreuungsgeld teilen, so muss jeder der beiden Elternteile einen eigenen Antrag ausfüllen und beim jeweils anderen mitunterschreiben. Das Betreuungsgeld wird dann jedem der beiden Antragssteller nacheinander für maximal elf Monate gewährt. Neben den leiblichen Eltern können auch Pflege- oder Adoptiveltern Betreuungsgeld beantragen.

Hat der Antragsteller einen dem Betreuungsgeld vergleichbaren Anspruch im Ausland, so wird dieser Betrag dem Betreuungsgeld angerechnet, ebenso beim Bezug von Arbeitslosengeld II, Sozialhilfe, Sozialgeld und Kinderzuschlag. Bei anderen Sozialleistungen wie z. B. Wohngeld oder BAföG, wird das Betreuungsgeld erst ab einem Betrag von 300 Euro angerechnet.

Im August 2014 wurde das Betreuungsgeld auf monatlich 150 Euro erhöht. Bei Mehrlingsgeburten wird dieser Betrag pro Kind gewährt. Das Anspruch wird maximal drei Monate rückwirkend nach Antragsstellung ausgezahlt.

Bildquelle:
Bild oben: © panthermedia.net / Juergen Priewe

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