Betreuungsgeldgesetz

Die erste Idee zum Betreuungsgeld, wurde bereits im Jahre 2007 vom damaligen Ministerpräsident Thüringens geäußert. Erst fünf Jahre später, am 17. Juni 2012, wurde jedoch der erste Entwurf verfasst. Knapp ein Jahr darauf, am 01. August 2013, trat das Betreuungsgeldgesetz dann in Kraft.

Betreuungsgeldgesetz

Das Betreuungsgeldgesetz ist im Abschnitt 2. des Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz (BEEG) geregelt und festgesetzt. Darin heißt es, dass Eltern, deren Kinder am, oder nach dem 01. August 2013 geboren sind beziehungsweise wurden, ab dem 15. Lebensmonat bis Ende des 36. Lebensmonates Anspruch auf Betreuungsgeld haben. Allerdings kann man das Geld auch vorher beantragen, sofern man keinen Elterngeldanspruch hat. Jedoch wird das Betreuungsgeld in jedem Fall für volle 22 Monate ausgezahlt.

Die Höhe des Betreuungsgeldes beträgt ab dem 01. August 2014 150 Euro im Monat. Vorher waren es lediglich 100 Euro pro Monat. Zudem gewährt der Staat einen monatlichen Zuschuss von 15 Euro, wenn man nachweisen kann, dass man das erhaltene Betreuungsgeld für die Bildung oder die Altersvorsorge des Kindes anspart. Dieser Zuschuss wird auch „Bildungssparen“ genannt.

Hier können Sie sich das Betreuungsgeldgesetz, übersichtlich in einem PDF ansehen.

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